Die Diktatur der Kritiker

So wie ich es im Geschichtsunterricht während meiner Schulzeit gelernt habe, gab es in früheren Jahrhunderten starke Klassenunterschiede, welche die Menschen der unteren Schichten - anders als heute - nicht aus eigener Kraft überwinden konnten.

Da gab es die Herrschenden, welche das Geld und die Macht hatten und es gab die Armen, welche der Willkür der Herrschenden ausgesetzt waren.

Heute glauben wir, dass das anders sei. Und auf gesellschaftlicher Ebene ist es das vielleicht auch. Aber es gibt geistige Unterdrückungsstrukturen, welche den Herrschaftsverhältnissen früherer Zeiten an Destruktivität in keiner Weise nachstehen.

Ich nenne es, die Diktatur der Kritiker:

Jeder darf jede Leistung eines anderen

Vornehm heißt es "kritisieren" und wird für ein besonderes Merkmal unserer weit überschätzten geistigen Fähigkeiten gehalten.

Hier meine Behauptungen zum Thema "Kritik":

  1. Kritik zerstört
  2. Kritik zerstört vorzugsweise das wirklich Wertvolle
  3. Ein Großteil an Kritik zerstört nicht nur versehentlich, weil die geistigen Zusammenhänge nicht bekannt sind, sondern in voller Absicht.
  4. Es gibt keinerlei Handhabe dagegen. Kritik gilt als gut und wichtig.
  5. Nur wenige sehr starke Menschen können ihren ganz eigenen Weg durch alle Kritik hindurch gehen.
  6. Die weitaus meisten Entwicklungen von Wert werden durch Kritik zerstört.
  7. Die Menschheit blockiert damit ihre eigene Weiterentwicklung.
  8. Auf der Gegenseite von Kritik stehen Hypes, die zwar den Eindruck erwecken, die Menschheit könnte auch das Gegenteil von Kritik, die sich tatsächlich aber auf Illusionen und Suchtbefriedigung gründen.
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